Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Hirnforschung ist ein spannendes Feld, hier wird sie zum Krimi: Gibt es den Fingerabdruck eines Verbrechens im Gehirn? Neurowissenschaftler gehen dieser Frage auf den Grund und suchen im Gehirn nach dem Ort, an dem Kriminalität entsteht. In Labors und Gerichtssälen bahnt sich eine Revolution an. Grund dafür ist die kriminalistische Hirnforschung, die mit Forschungsprogrammen und modernster Technik den Ursprung des Verbrechens untersucht. Ob es um Terroristenfahndung oder um neuropsychologische Gerichtsgutachten über Verbrecher geht, die gesellschaftliche Relevanz dieser Hirnforschung ist hoch. Und die ethischen Fragen, die sich aus ihr ergeben, sind gravierend: Lassen sich die neuen Forschungen für die Prävention von Verbrechen nutzen? Sollten wir das tun? Wie und in welchem Ausmaß? Mit vielen spannenden Fallbeispielen ist dieses Buch auf dem aktuellen Stand der Forschung.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2007
Auf die professionelle Fehlleistung der Hirnforschung, den Ursprung unserer Gedanken im Gehirn zu lokalisieren, stößt Rezensent Helmut Mayer auch in diesem Buch. Der von den Autoren angepeilten neurowissenschaftlich gestützten Rechtsreform begegnet Mayer deshalb mit Skepsis. Zwar ahnt er, dass den Autoren die Wechselwirkung von Gehirn und Umwelt durchaus bekannt ist, doch sucht er eine dementsprechend schlüssige Argumentation im Text vergebens. Die angewandte Rhetorik ("Verallgemeinerung und Hochsteigerung") stößt ihm bitter auf. Und er hofft, dass die Begegnung von Neurowissenschaft und Recht so einseitig, wie hier dargelegt, nicht verlaufen möge.
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