Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Gilles Rozier

Abrahams Sohn

Roman

Cover: Abrahams Sohn

DuMont Verlag, Köln 2007
ISBN-10 3832179879
ISBN-13 9783832179878
Gebunden, 157 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Sharon ist Köchin in Jerusalem, doch mit Anfang 40 verliert sie die Liebe zur Küche, weil sie ihre Liebsten nicht mehr bekochen kann: Ihr Sohn Eli saß im falschen Bus, er starb mit achtzehn Jahren bei einem Selbstmordattentat. Ihr Mann hat sie längst verlassen. Und jetzt? Sharon beschließt, noch einmal von vorn zu beginnen. Sie wünscht sich wieder ein Kind. Nur von den Männern hat sie genug. Doch wie lässt sich das mit dem Gesetz der Thora vereinbaren? Ihr lebenskluger Rabbi weiß Rat.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.04.2007

Thomas Laux zeigt sich von Gilles Roziers Roman, in dessen Mittelpunkt die Jerusalemer Jüdin Sharon steht, deren Sohn durch einen Selbstmordanschlag umgekommen ist und deren Mann sich von ihr getrennt hat, sehr angetan. Sharon, die sich ein Kind wünscht, versucht zunächst eine künstliche Befruchtung und lässt sich schließlich von einem schwulen Pfleger des Altenheims, in dem sie arbeitet, schwängern, erklärt der Rezensent, dem sehr gefällt, wie der französische Autor die lässige Gratwanderung zwischen orthodoxer Lebensweise und modernem Leben seiner Heldin beschreibt. Mit der Altenpflegerin Sharon sei Rozier eine sehr glaubhafte Figur geglückt, so Laux anerkennend.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren