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Gerhard Schreiber
Der Zweite Weltkrieg
Klappentext
Der Zweite Weltkrieg bildet die entscheidende Zäsur der Weltgeschichte im 20. Jahrhundert. Dieses Buch bietet einen Überblick über die Ursachen, die Vorgeschichte und den Verlauf des Krieges von der Einverleibung der Mandschurei durch Japan 1931 bis zum Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki 1945. Es schildert aus konsequent globaler Sicht nicht nur die Kriegsziele der großen Mächte und ihre militärischen und politischen Strategien, sondern behandelt ebenso die schrecklichen Verbrechen, die im Kontext dieses Krieges möglich wurden: vom Genozid an den Juden, Sinti und Roma bis zu den bisher kaum berücksichtigten Greueltaten in Ostasien. Auf dem neuesten Forschungsstand führt dieses Buch in alle wichtigen Aspekte der Geschichte des Zweiten Weltkriegs ein.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Der Zweite Weltkrieg - eine Leseprobe bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 13.01.2003
Matthias Arning zeigt sich in seiner Rezension des Buches über den Zweiten Weltkrieg sehr angetan, wobei er besonders die "übersichtliche Kürze" der Darstellung hervorhebt. Nach einer knappen Zusammenfassung der acht Kapitel, die am Ende des Ersten Weltkriegs ansetzen, kommt der Rezensent zu dem Schluss, dass der Band "jenseits jeder Landser-Romantik" einen guten Überblick bietet. Dass Schreiber auch nicht darauf verzichtet, auf ein Spezialthema von ihm, die deutsche Besetzung Italiens, einzugehen, findet der Rezensent gut. Gesondert und lobend weist Arning auf die kommentierten Literaturhinweise hin, die er für die Leser mit dem Wunsch nach vertiefendem Lesen zu dem Thema sehr "nützlich" findet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2002
Es hat den Rezensenten Dieter Hartwig beeindruckt, wie Gerhard Schreiber es schafft, die wesentlichen Aspekte der Zweiten Weltkriegs auf nur 117 Textseiten zu umreißen. Hartwig nennt das Buch einen "ebenso beherzten wie gelungenen Zugriff" auf dieses schwierige und komplexe Thema, der auch bei Lesern, denen Geschichtliches sonst eher fern liegt, Interesse wecken könnte. Die wesentlichen Themen und Zusammenhänge werden nach Hartwigs Meinung auf jeden Fall angesprochen, auch wenn für eine weitergehende Erörterung kein Platz sei. Der Autor beschäftige sich sonst eher mit "vorgeblichen 'Nebenaspekten'" dieser Zeit, aber gerade das sieht der Rezensent als wertvollen Hintergrund für Schreibers neue Veröffentlichung, denn "gerade für solche Themen musste er sich zuvor des ganzen Kriegsgeschehens versichern".
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