Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Matthias Müller. Luke zieht nach Paris mit der Idee, dort einen Roman zu schreiben, nur daß ihm immer etwas dazwischen kommt. Er befreundet sich mit Alex, einem anderen Engländer in der Fremde, dann verliebt er sich in Nicole. Alex trifft Sara, und die beiden Paare sind sich so nah, dass dies ihr Leben für immer verändert. Sie erkunden die Clubs und Cafés des 11. Arrondissements und werden unzertrennlich. Luke und Alex arbeiten in einem Auslieferungslager, spielen mittags Fußball und katapultieren sich abends in die fremden Welten des Kinos. Besonders gern sehen sie Filme, die von der Kriegsgefangenschaft handeln, und über die Rolle von Styroporbechern in amerikanischen Actionfilmen entwickeln sie ganz eigene Theorien. Sie gehen in Clubs, erkunden die Wirkung von Ecstasy und erreichen den Höhepunkt der Entrückung - die Wiederbegegnung mit der Realität ist unerwartet harsch und zerstörerisch.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.10.2000
Ein scharfer Verriss, ein glatter Rausschmiss! Es hagelt nur so Beleidigungen vom Rezensenten, die wir hier nur teilweise - aber genüsslich - wiedergeben werden. Der Roman sei eine glatte Mogelpackung, schimpft Dirk Fuhrig, die Geschichte trotz Titels schrecklich bieder und konventionell und habe mit Drogen so gut wie nichts zu tun. Weiter: der einzige vernünftige Gedanke stehe im Klappentext, aber nicht im Buch. Und so geht es fort: Auch die Übersetzung habe der Dürftigkeit des Romans, der ein bisschen Existenzialismus (weil spielt in Paris) und Hemmingwayschen Machismo (literarische Anleihen) mischt, nichts genommen. "Spätpubertäre Leitmotivik" vermeldet Fuhrig. Er schließt mit der Beobachtung, "Paris XTC" versuche über zum Scheitern verurteilte Lebensentwürfe einer Generation zu schreiben, "die solche Entwürfe nicht hat". Ein glatter Denk- und Schreibfehler.
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