Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erika Wimmer

Manchmal das Paradies

Erzählung

Cover: Manchmal das Paradies

Deuticke Verlag, Wien 1999
ISBN-10 3216304701
ISBN-13 9783216304704
Gebunden, 126 Seiten, 13,80 EUR

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Klappentext

Eine Frau begegnet in einer Berliner Kneipe einem außergewöhnlichen Mann. Am nächsten Tag beginnt die gemeinsame Reise, die Geschichte einer Liebe voll Leidenschaft und Zärtlichkeit. Das Paar fährt nach Tirol, wo ein Projekt vorbereitet wird, das zur Jahrtausendwende viele Menschen ins Hochland bringen soll: eine riesige Holztribüne an einem Grat zwischen Berg und Himmel ... Erika Wimmer erzählt mit einer unverwechselbaren poetischen Stimme von Momenten des Glücks. "Es ist die bloße Bereitschaft, bis ans Ende der Welt zu fahren, die einen befähigt, das Paradies zu sehen."

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.08.2000

Erika Wimmers Erzählung ist eigentlich ein kurzer Roman, stellt der Rezensent Franz Haas fest - und zwar von außerordentlicher Qualität. Die Erzählfragmente fügten sich zu einem eindrucksvollen Ganzen, zum "Lebensbild" der aus der Oberpfalz nach Berlin geratenen Protagonistin. Kurz und prägnant seien die Kurzporträts der Charaktere, besonders hervorgehoben werden die auf dem Land spielenden Szenen. Einzig dem treulosen Liebhaber stehe die Erzählung zu unkritisch gegenüber - dies aber mache die Autorin durch einen gelungenen "Abschiedsstreich" wieder wett.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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