Die Skalenertragsdebatte im 'Economic Journal' 1922-1930
Faksimile der zwischen 1922 und 1930 erschienenen Erstdrucke von John H. Clapham, Arthur C. Pigou, Lionel Ch. Robbins, Dennis H. Robertson, Joseph A. Schumpeter, Gerald F. Shove, Piero Sraffa und Allyn A. Young
Verlag Wirtschaft und Finanzen, Düsseldorf 2001
ISBN
9783878811626 Gebunden, 224 Seiten, 348,00
EUR
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2002
"Positive Skalenerträge" bezeichnen den ökonomischen Sachverhalt sinkender Stückzahlpreise bei Zunahme der Produktionsmenge. Darin liegt, weil Größe begünstigend, die Gefahr der Monopolbildung. Die aber hat Adam Smith, trotz der Beschreibung des Sachverhalts, noch nicht erkannt - die erste wissenschaftliche Diskussion zum Thema in den Jahren 1922-1930 fasst der Band als Faksimile zusammen, begleitet von einem Kommentarband. Aus heutiger Sicht, so die Rezensentin Karen Horn, erscheint die Debatte beinahe "archaisch", die Ökonomie war noch nicht "so ausgefeilt und logisch lupenrein" wie heute - historisch bedeutsam aber seien die Beiträge allemal, als Ausbruch aus der Neoklassik. Den Kommentarband empfindet Horn offenkundig als Bereicherung, einzig die vielen Wiederholungen haben sie gestört.
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