Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Alexander W. Tschajanow
Die Lehre von der bäuerlichen Wirtschaft
Versuch einer Theorie der Familienwirtschaft im Landbau
Klappentext
Faksimile der 1923 in Berlin erschienenen Erstausgabe, 136 Seiten. Kommentarband mit Beiträgen von Amiya K. Bagchi, Gennady C. Bogomasow, Natalia P. Drosdowa, Günther Schmitt und Bernhard Streck, 202 Seiten.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2000
Gerald Braunberger scheint dieses Buch aus sehr unterschiedlichen Gründen mit Gewinn gelesen zu haben. Zum einen hebt er hervor, dass die Frage über Vor- und Nachteile von Groß- und Kleinbetrieben auch heute noch von Bedeutung ist und auch auf weitergehende politische wie wirtschaftliche Fragen ausgeweitet werden kann. Zum anderen lobt er, dass in den Beitragen der Frage nachgegangen wird, "ob sich aus den in einschlägigen Lehbüchern verbreiteten mathematischen Gleichungssystemen (...) universell gültige Modellaussagen über das Wirtschaften ableiten lassen". Braunberger findet diese Überlegung gerade im Bezug auf die Übertragung westlicher Modelle auf Schwellenländer äußerst interessant. Nicht zuletzt liegt der Wert des Buches auch darin - so der Rezensent -, dass hier Tschajanow, der seinerzeit hochinteressante Forschungen betrieben hat (aber von Stalin in die Verbannung geschickt worden war, wo sich seine Spur verliert), ein "Denkmal" gesetzt wird.
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