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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christophe Andre, Francois Lelord

Die Kunst der Selbstachtung

Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 2000
ISBN-10 3378010428
ISBN-13 9783378010420
gebunden, 335 Seiten, 20,40 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Ralf Pannowitsch. Von anderen akzeptiert zu werden und auch mal meutern zu können - das ersehnen sich wohl alle schüchternen Menschen. Andererseits kann ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein Pein bereiten. Übermäßig von sich überzeugte Mitmenschen unterschätzen Konkurrenzsituationen - ein bekanntes Phänomen, das schon im Grimmschen Märchen von "Hänsel und Gretel" auftaucht. Drum aufgepasst, damit Sie keiner überrundet: Die Autoren geben eine Fülle von Ratschlägen, wie man es anstellt, gewohnte Verhaltensmuster zu brechen und sich mit genügend Selbstbewusstsein gegen Angriffe von innen und außen zu wappnen. Anekdoten, Fallbeispiele, diverse Fragebögen, eine Prise Theorie und leichtes Augenzwinkern helfen Ihnen zu erkennen, wie es um Ihr Selbstvertrauen bestellt ist.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 18.05.2000

In einer Doppelrezension bespricht Viola Roggenkamp zwei Bücher, die sich mit Schüchternheit und Versagensängsten befassen. Dabei stellt die Rezensentin fest, dass in beiden Büchern durchaus interessante Fallgeschichten vorgestellt werden und deutlich gemacht werde, dass berufliche wie auch private Erfüllung "nicht ohne innere Würde, nicht ohne eigene Wertschätzung "möglich ist. Die Frage nach den Ursachen für Schüchternheit wird ihrer Ansicht nach jedoch in keinem der Bücher zufriedenstellend beantwortet. Besonders vermisst sie ein Eingehen auf die entscheidenden Erlebnisse in der Kindheit oder die Lebenshaltung der Eltern.
1.) Bernardo Carducci: "Erfolgreich schüchtern" (Wolfgang Krüger Verlag)
Carducci ist nach Ansicht Roggenkamps ein echter Experte in Sachen Schüchternheit, der auf eine 20-jährige Forschungsarbeit zurückblicken kann. Er kennt die feuchten Hände, den roten Kopf, die Schweißausbrüche und stellt Strategien vor, damit umzugehen. Im Vordergrund des Buches stehe die Selbsttherapie. Darüber hinaus biete Carducci ausführliche Erläuterungen über körperliche Vorgänge, über das Zusammenspiel von Nervensystem, Gehirn und Stress-Hormonen.
2.) Christophe Andre / Francois Lelord: "Die Kunst der Selbstachtung" (Gustav Kiepenheuer Verlag)
Roggenkamp weist darauf hin, dass hier die "theoretische Aufklärung" im Vordergrund steht, in dem die Autoren auf die "überfordernde Selbstidealisierung" und die "zerstörerische Erfolgsangst" schüchterner Menschen eingehen. Den Anspruch, eine Hilfe zur Selbsttherapie zu bieten, haben die Autoren demnach nicht. Die Rezensentin hebt hervor, dass die Autoren dezidiert auf professionelle Therapieangebote hinweisen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren