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Klappentext
In der neuesten seiner Spielformen des Erzählens stellt Christoph Ransmayr die Bildergeschichte in eine Reihe, in der er bereits Festrede, Tirade oder Verhör als Varianten einer ebenso vergnüglichen wie vielschichtigen Prosa vorgeführt hat. Diesmal erzählt er zu den Unterwasserfotografien von Manfred Wakolbinger die Verwandlungsgeschichten von sieben allein durch ihre Wasserscheu verbundenen Damen und Herren, die sich eines Tages als Meerestiere in der Tiefsee wiederfinden.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2007
Hingerissen zeigt sich Rezensent Franz Haas von Christoph Ransmayrs Bildergeschichte "Damen und Herren unter Wasser", für ihn ein wahres "Kleinod von Witz und Stil". Wie er berichtet, stellt das Buch eine weitere Fingerübung Ransmayrs in der Reihe "Spielformen des Erzählens" dar, wobei sich der Autor diesmal an den faszinierenden Unterwasserfotos Manfred Wakolbingers orientiert hat. Auch wenn das Thema der Erzählung wieder einmal die Metamorphose ist - es geht um drei Damen und vier Herren, alle ziemlich wasserscheu, die mit dem Umstand klar kommen müssen, plötzlich als exotische Meerestiere durch die Tiefsee zu schwimmen -, fehlt dem Buch zur Freude von Haas ganz die mythologische Schwere der großen Romane Ransmayrs. Er preist die Leichtigkeit, Komik und Eleganz dieser Geschichte, die für ihn Züge einer " human-animalischen Groteske" und einen Hauch von "buddhistischer Wiedergeburt" hat.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2007
Christoph Ransmayrs Verwandlungsgeschichten "Damen und Herren unter Wasser", in denen sich sieben wasserscheue Menschen als Meerestiere in der Tiefsee wiederfinden, haben es Anne Zielke angetan. Wie Zielke in ihrer Besprechung in der FAZ am Sonntag berichtet, handelt es bei den Erzählungen dieses Bands um Bildgeschichten, die der Autor nach den faszinierenden Unterwasserfotografien Manfred Wakolbingers geschrieben hat. Damit hat Ransmayr, dessen großes Thema die Verwandlung ist, in ihren Augen auch sein Erzählen verwandelt, was sie nur begrüßen kann, denn den Texten ist das gut bekommen. Sie scheinen Zielke von einer Leichtigkeit, die sie bei Ransmayr, dessen Sprache sonst schwer wog, angenehm überrascht. Der ehemalige Museumswärter Blueher etwa schwebt nun als Tintenfisch durch die Tiefe, sich fragend, wie das alles gekommen ist. Ransmayr hingegen interessiere viel mehr die Frage "was nun?".
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