Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Deal mit dem Universum: Wann immer Sie etwas haben wollen, bekommen Sie es. Sie müssen allerdings dafür ein Opfer bringen - ein adäquates Opfer. Semmler, Unternehmensberater und Erbe eines großen Vermögens, lernt eine Frau kennen, die ihm von dieser Möglichkeit erzählt. Bald darauf bemerkt er, dass er seinen Schlüsselbund vermisst. Ohne auch nur im Geringsten daran zu glauben, "opfert" er ein teures Feuerzeug. Als er zu Hause ankommt, ist Koslowski bereits da, sein nerviger Schulkollege, der den Schlüssel gefunden hat. Sollte an der Sache tatsächlich etwas dran sein? Schon bald ergibt sich die Gelegenheit für einen weiteren Versuch, denn Semmler trifft Ursula, Koslowskis Ehefrau, in die er sich blitzartig verliebt ... Viel zu spät bemerkt Semmler, dass er eine Lawine in Gang gesetzt hat, die er nicht mehr stoppen kann.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2008
Bestens unterhalten hat sich Rezensent Wolfgang Schneider bei der Lektüre dieses Romans von Christian Mähr. Er sieht darin einen geistreichen "metaphysischen Thriller" über einen Deal eines zynischen Unternehmensberaters mit dem Universum, eine moderne Version des Fauststoffs. Mährs Vorliebe für extreme Typen und Effekte scheint Schneider auch in diesem Roman unübersehbar, im Vergleich zum Vorgängerroman erfreulicherweise aber weniger stark ausgeprägt. Besonders schätzt er den intelligenten Witz des Autors und seine ebenso pointenreiche wie fesselnde Erzählweise. Sein Fazit: eine "kluge und augenzwinkernde Meditation über Zufall und höhere Fügung".
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