Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Christian Borchert
Fotografien von 1960 bis 1996
Klappentext
Christian Borchert hat eine höchst eindrucksvolle Chronik ostdeutscher Lebenswirklichkeit hinterlassen. Seine Fotografien dokumentieren exakt und unaufgeregt den Alltag in der DDR und in der Wendezeit, vor allem in Dresden und Berlin. Jedes Bild weckt bei dem Betrachter eine Vielzahl eigener Erinnerungen. Im Mittelpunkt steht der Mensch-sei es als Persönlichkeit, in der alltäglichen Situation oder in den Spuren, die er im Raum hinterlässt. Die Aufnahmen Borcherts zeugen dabei von einem besonderen Sinn für die Geschichtlichkeit des unabwendbar vergehenden Moments.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2011
Claudia Thomas freut sich über gleich zwei Fotobände, die das Alltagsleben in der DDR dokumentieren. Jens Bove hat nun Arbeiten des 2000 verstorbenen Christian Borchert aus der Deutschen Fotothek in Dresden herausgegeben, die nicht nur den Wiederaufbau der Semperoper, sondern auch das Leben von ausgewählten Familien über einen längeren Zeitraum dokumentieren. Nach der Wende fotografierte er zudem Reste der DDR-Realität, die sich noch nicht gänzlich dem Westen angepasst hatte, so die Rezensentin angetan. Dabei würden viele Aufnahmen ihren besonderen Wert erst beim zweiten Hinsehen offenbaren, verspricht Thomas eingenommen.
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