Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Susanne Hornfeck. "Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank." So beginnt die Erzählung über einen Sommer, an dessen Ende nichts mehr so ist wie zuvor. Wie jedes Jahr verbringt der fünfzehnjährige Michael die Ferien mit seinen Eltern am Atlantik. Doch diesmal gibt es eine Veränderung, denn in dem benachbarten Gästehaus zieht die verführerische Mrs. Mertz mit ihrer zwanzigjährigen Tochter Zina ein. In der Neuerzählung von Turgenjews Novelle "Erste Liebe" schildert Simmons den Verlust der kindlichen Unschuld, der die Verwirrungen der ersten Liebe begleitet. Den Hintergrund dazu bilden die Farben und Stimmungen eines Sommers am Meer
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Charles Simmons: Salzwasser - Info bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.04.2000
Zu sagen, Martin Lüdke ist hingerissen von dem Buch, wäre glatt untertrieben. Er gerät in Ekstase, er schwärmt, er erlebt beim Lesen noch einmal die „Erste Liebe“, jene „erregende Zeit des innerlichen Bebens, des Erschauderns“. Das Buch steht seiner Vorlage, Turgenjews „Erste Liebe“ in nichts nach, so Lüdke: der Autor, ehemaliger Literaturredakteur der „New York Times Book Review“, hat die Vorlage weniger geändert als „überschrieben“. So ist aus dieser Geschichte des 19. Jahrhunderts eine „gegenwärtige Liebesgeschichte“ geworden, die auch beweist, was uns zur Literatur führt: „Das Verlangen nach Glück“.
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