Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Arnaldo Momigliano
Arnaldo Momigliano: Ausgewählte Schriften zur Geschichte und Geschichtsschreibung. Gesamtwerk in 3 Bänden
Band 1: Die Alte Welt . Band 2: Spätantike bis Spätaufklärung . Band 3: Die moderne Geschichtsschreibung der Alten Welt
Klappentext
Herausgegeben von Glenn W. Most unter Mitwirkung von Wilfried Nippel und Anthony Grafton. Arnaldo Momigliano beschäftigte sich in der Hauptsache mit der Geschichte der griechischen, römischen und jüdischen Welt der Antike und den Wechselwirkungen dieser Kulturen. Er fragte außerdem nach den historischen, politischen und ideologischen Voraussetzungen, unter denen Historiker - antike wie moderne - Geschichte schrieben. Die vorliegende Ausgabe will dem deutschen Publikum die Möglichkeit einer Begegnung mit Momiglianos Werk geben. 50 Arbeiten Momiglianos, verfasst zwischen 1933 und 1987, erscheinen hier größtenteils zum erstenmal in deutscher Übersetzung. Jeder Band ist mit Einführungen und Erläuterungen der Herausgeber versehen. Der dritte Band enthält zusätzlich Register und Bibliographie.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.05.2001
Momigliano, diese "Ausnahmeerscheinung" unter den Altertumswissenschaftlern, will uns Franz Georg Maier nicht extra vorstellen müssen. Indem er uns dessen Überzeugung mitteilt, "dass Antike und Nachleben der Antike, antike und moderne Historiographie ein Kontinuum bilden", von den von Momigliano bevorzugten konzisen Formen - Essay, Abhandlung, Rezension - sowie dessen Überzeugung berichtet, im Biographischen das Grundsätzliche aufspüren zu können, tut er jedoch nichts anderes. Die dem Band zugrunde liegende Intention, "den Wandel von Leitideen, Begriffsbildung und Methoden in der Geschichtsschreibung über das Altertum zu erfassen" - wenn Maier sie erläutert - bringt uns den Historiker gleichfalls nahe, ob Maier nun will oder nicht.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.04.2001
Der italienische Historiker für alte Geschichte, Arnaldo Momigliano (1908-1987), war ein ganz besonderer Geschichtsforscher, der sich weniger auf Ereignisse, Personen und Fakten konzentrierte als vielmehr auf die Identifizierung und Sicherung von Traditionssträngen, berichtet Uwe Walter. Das bedeutete für Momigliano, jede Forschung, sei sie von bekannten oder unbekannten Historikern betrieben worden, zu kennen und zu würdigen. Kanonisierungen bestimmter Werke waren Momigliano, der die größte Zeit seines Lebens in England in der Emigration lebte und am Londoner Warburg-Institut lehrte, daher fremd. Auf diese Weise hat er zwölf Bände hinterlassen, in denen knapp siebenhundert seiner Texte - seinem intellektuellen Ansatz entsprechend Aufsätze, Vorträge und lange Rezensionen - versammelt sind. 49 dieser Abhandlungen sind nun zur Freude des Rezensenten in einer flüssigen und sachlichen Übersetzung sowie in einer sorgfältig vorgenommenen Auswahl im Deutschen erschienen. Und dem Laien - Experten sollten nach Walter die detailbesessenen und mit vielen unbekannten Namen, Fakten und bibliografischen Schatzfunden gespickten Abhandlungen eh im Original lesen - haben die Herausgeber der drei Bände eine gute Lesehilfe zur Seite gegeben, lobt der Rezensent: Zusammenfassungen jedes Aufsatzes und ein Gesamtregister im letzten Band erleichterten das Verständnis des brillanten Enzyklopädisten Momigliano.
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Herausgegeben von Dirk Braunstein. Die Vorlesung über "Philosophie und Soziologie" aus dem Sommersemester ...
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Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen






