Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Patrick Lescot

Das rote Reich

Eine chinesisch-russische Familiengeschichte

Cover: Das rote Reich

C. Bertelsmann Verlag, München 2001
ISBN-10 3570004333
ISBN-13 9783570004333
Gebunden, 543 Seiten, 25,56 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Hanna van Laak. Russland und China, zwei von mörderischen Regierungen beherrschte Weltmächte. Die beiden Staaten verband über das Jahrhundert eine Art Brüderlichkeit, in der sich Zuneigung und Hass vermischten. Der kritisch bilanzierende Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts ist für Russland wie für China längst geschrieben. Was bislang fehlte, war die Verknüpfung dieser beiden epochalen Dramen. In Lescots mitreißender Darstellung, die ohne Partei zu ergreifen wie eine Kamera durch das Geschehen führt, ist Li Lisan Schlüsselfigur und zentraler Verbindungsmann. Er gehörte zu den prominentesten Führern des roten China...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.12.2001

Manfred Pabst ist sehr beeindruckt von dieser russisch-chinesischen Familiensaga, und dass, obwohl der Autor mit den "Stilmitteln der Trivialliteratur" arbeitet, und das Buch voll ist mit "pseudobiografischem Füllmaterial". Von diesen stilistischen Mängeln sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, beschwört der Rezensent, weil der spannende Inhalt der Geschichte, die der Autor, jahrelang Pekingkorrespondent der Nachrichtenagentur AFP, "mit erheblichen Aufwand und journalistischem Spürsinn" recherchiert habe, die Lektüre allemal wert sei. Es geht um die wahre Geschichte zweier russisch-chinesischer Familien, die grausam von Stalinismus und Maoismus gebeutelt wurden. Am Ende jedoch steht eine Hochzeit.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren