Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Marlene Faro

So what!

Roman

Cover: So what!

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2001
ISBN-10 3455019471
ISBN-13 9783455019476
Gebunden, 239 Seiten, 15,29 EUR

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Klappentext

Vier Freundinnen kommentieren ihr Leben, ihre Triumphe und ihre Niederlagen. Sie sind fast in den besten (oder allerbesten?) Jahren angekommen: die Fernsehmoderatorin Paola, die Zahnärztin Nesrin, die Hausfrau Katharina und Lilli, die eine erfolgreiche Fotoreporterin war und nun ihr Dasein als Mutter genießt. Die Ideale ihrer aufmüpfigen Jugendjahre sind so verblasst wie die Erinnerung an verflossene Lieben. Das Älterwerden eröffnet eine neue Front: Mit bald 50 sollte eine Frau heutzutage aussehen wie Iris Berben, und das kann ziemlich anstrengend sein ...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2001

"Reichlich seicht", lautet das Fazit von Maria Frise über diesen Frauen-Roman, den die Autorin ihrem Bestseller "Frauen, die Prosecco trinken" hinterhergeschoben hat. Für das neue Buch wurde immerhin das Getränk gewechselt. Frau trinkt jetzt Wodka und bekommt vereinzelt graue Haare, was dem beschriebenen Freundinnenquartett tief zu denken und viel zu diskutieren gibt. Auch Maria Frise kommt darüber ins Grübeln und findet die Vorstellung, sich über ein weißes Haar zu grämen, völlig unglaubwürdig. Auch das Geplauder und Geplapper, das über das Partyniveau nicht hinauskomme, nervt die Rezensentin, die sich nicht dazu äußert, ob sie sich bei der Lektüre dieses Romans wenigstens mittelprächtig unterhalten hat.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren