Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Die Deutsche Mark ist mehr als bloß eine Währung. Sie ist längst ein Mythos, ein Familienmitglied, ist die treueste Begleiterin der Deutschen durch einhundertdreißig wechselvolle Jahre: Gründerzeit und Kriege, Inflationen und Wirtschaftswunder. Die Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich, Harold James und Manfred Pohl erzählen die Geschichte der Mark, ihrer Besitzer und der Mythen, die sich um beide ranken - bis zur Abdankung Ende Dezember 2001. Und sagen Lebewohl.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.11.2001
Ein "ausgezeichnetes Kompendium der deutschen Währungsgeschichte" hat Nikolaus Piper gelesen. Die Autoren untersuchen in den drei Kapiteln des Buches die Geschichte der Mark von 1948 bis heute, die der Renten-/Reichsmark zwischen 1914 und 1945, sowie die Anfänge der Mark von 1873 bis zum Ersten Weltkrieg, schreibt der Rezensent. Bis zur Einführung der Mark habe es in Deutschland Unmengen von Zahlungsmitteln gegeben: In Norddeutschland zahlte man mit Silbertalern, während im Süden der Gulden als Währung anerkannt war, so Piper. Mit Blick auf die Gegenwart haben die Autoren Parallelen zwischen D-Mark und Euro ausgemacht, berichtet der Rezensent: Auch die Mark habe sich "ihren Ruf ... erarbeiten" müssen. Piper missfällt die Aufmachung des Buches, und er stellt fest, dass "es in Teilen sehr kursorisch ausfällt" - ansonsten verdient diese Währungsgeschichte Beachtung, schließt der Rezensent.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








