Die Deutsche Mark ist mehr als bloß eine Währung. Sie ist längst ein Mythos, ein Familienmitglied, ist die treueste Begleiterin der Deutschen durch einhundertdreißig wechselvolle Jahre: Gründerzeit und Kriege, Inflationen und Wirtschaftswunder. Die Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich, Harold James und Manfred Pohl erzählen die Geschichte der Mark, ihrer Besitzer und der Mythen, die sich um beide ranken - bis zur Abdankung Ende Dezember 2001. Und sagen Lebewohl.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.11.2001
Ein "ausgezeichnetes Kompendium der deutschen Währungsgeschichte" hat Nikolaus Piper gelesen. Die Autoren untersuchen in den drei Kapiteln des Buches die Geschichte der Mark von 1948 bis heute, die der Renten-/Reichsmark zwischen 1914 und 1945, sowie die Anfänge der Mark von 1873 bis zum Ersten Weltkrieg, schreibt der Rezensent. Bis zur Einführung der Mark habe es in Deutschland Unmengen von Zahlungsmitteln gegeben: In Norddeutschland zahlte man mit Silbertalern, während im Süden der Gulden als Währung anerkannt war, so Piper. Mit Blick auf die Gegenwart haben die Autoren Parallelen zwischen D-Mark und Euro ausgemacht, berichtet der Rezensent: Auch die Mark habe sich "ihren Ruf ... erarbeiten" müssen. Piper missfällt die Aufmachung des Buches, und er stellt fest, dass "es in Teilen sehr kursorisch ausfällt" - ansonsten verdient diese Währungsgeschichte Beachtung, schließt der Rezensent.
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