Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Carl-Ludwig Holtfrerich, Harold James, Manfred Pohl

Requiem auf eine Währung

Die Mark 1873 - 2001

Cover: Requiem auf eine Währung

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001
ISBN-10 3421055688
ISBN-13 9783421055682
Gebunden, 191 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Die Deutsche Mark ist mehr als bloß eine Währung. Sie ist längst ein Mythos, ein Familienmitglied, ist die treueste Begleiterin der Deutschen durch einhundertdreißig wechselvolle Jahre: Gründerzeit und Kriege, Inflationen und Wirtschaftswunder. Die Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich, Harold James und Manfred Pohl erzählen die Geschichte der Mark, ihrer Besitzer und der Mythen, die sich um beide ranken - bis zur Abdankung Ende Dezember 2001. Und sagen Lebewohl.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.11.2001

Ein "ausgezeichnetes Kompendium der deutschen Währungsgeschichte" hat Nikolaus Piper gelesen. Die Autoren untersuchen in den drei Kapiteln des Buches die Geschichte der Mark von 1948 bis heute, die der Renten-/Reichsmark zwischen 1914 und 1945, sowie die Anfänge der Mark von 1873 bis zum Ersten Weltkrieg, schreibt der Rezensent. Bis zur Einführung der Mark habe es in Deutschland Unmengen von Zahlungsmitteln gegeben: In Norddeutschland zahlte man mit Silbertalern, während im Süden der Gulden als Währung anerkannt war, so Piper. Mit Blick auf die Gegenwart haben die Autoren Parallelen zwischen D-Mark und Euro ausgemacht, berichtet der Rezensent: Auch die Mark habe sich "ihren Ruf ... erarbeiten" müssen. Piper missfällt die Aufmachung des Buches, und er stellt fest, dass "es in Teilen sehr kursorisch ausfällt" - ansonsten verdient diese Währungsgeschichte Beachtung, schließt der Rezensent.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren