Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Pohl

Prof. Dr. Manfred Pohl, geboren 1944, absolvierte eine Banklehre und studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Seit 1972 leitet er das Historische Institut der Deutschen Bank, seit 1981 lehrt er an der Universität Frankfurt am Main.

Bücher von Manfred Pohl

Gall, Lothar / Pohl, Manfred (Hrsg.): Die Eisenbahn in Deutschland. Von den Anfängen bis zur Gegenwart

C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3406453341, Gebunden, 496 Seiten, 24,90 EUR

Wohl keine Erfindung des 19. Jahrhunderts hat die Lebensbedingungen und den Erfahrungshorizont der Menschen so radikal verändert wie die der Eisenbahn. Ihre Geschichte ist eng mit der wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen, aber auch der militärischen Entwicklung Deutschlands verwoben. Die Deutsche Bahn AG konnte acht namhafte ... mehr lesen
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Holtfrerich, Carl-Ludwig / James, Harold / Pohl, Manfred: Requiem auf eine Währung. Die Mark 1873 - 2001

Cover: Requiem auf eine Währung

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001, ISBN 3421055688, Gebunden, 191 Seiten, 20,35 EUR

Die Deutsche Mark ist mehr als bloß eine Währung. Sie ist längst ein Mythos, ein Familienmitglied, ist die treueste Begleiterin der Deutschen durch einhundertdreißig wechselvolle Jahre: Gründerzeit und Kriege, Inflationen und Wirtschaftswunder. Die Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich, Harold James und Manfred Pohl erzählen die Geschichte ... mehr lesen
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Pohl, Manfred: Die Geschichte der Südzucker AG. 1926-2001

Cover: Die Geschichte der Südzucker AG

Piper Verlag, 2001, ISBN 3492043305, Gebunden, 399 Seiten, 39,90 EUR

Mit 8 farbigen und 53 Schwarzweiß-Abbildungen. Zucker ist ein Bestandteil der täglichen Ernährung. Erst im 18. Jahrhundert gelang es, Zucker aus Rüben herzustellen, der sich in großer Schnelligkeit in ganz Europa verbreitete. Dies führte zu einem neuen Zweig der Landwirtschaft in Deutschland ? und zur Entstehung von Zuckerfabriken, wie der Südzucker ... mehr lesen
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Pohl, Manfred: Geschichte Japans.

Cover: Geschichte Japans

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406479901, Broschiert, 101 Seiten, 7,90 EUR

Das Buch beginnt mit der Vor- und Frühgeschichte Japans, führt über den ersten Einheitsstaat, die Zeit der großen Ritterfamilien des Mittelalters bis zur Öffnung Japans am Ende der Edo-Zeit (1868) und die Etablierung des modernen Staates im 20. Jahrhundert. Manfred Pohl beschreibt, wie sich Japan von der Niederlage des 2.Weltkriegs ... mehr lesen
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Pohl, Manfred: Das Ende des Weißen Mannes. Eine Handlungsaufforderung

Westkreuz Verlag, Berlin - Bonn 2007, ISBN 3929592959, Kartoniert, 199 Seiten, 14,90 EUR

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen