Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2001
Anlässlich einer Ausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake und Kassel (1997) fand sich ein Traktat von Hermann Fabronius aus dem Jahre 1625 mit detaillierter Beschreibung der allegorischen Deckenbilder des Eschweger Schlosses, die der Hofmaler des hessischen Landgrafen Moritz des Gelehrten (1572-1632) in der Zeit zwischen 1598 und 1604 geschaffen hatte. Bei diesem Traktat aus der Wolfenbütteler Herzog-August-Bigliothek handele es sich um einen wichtigen Quellenfund zur politischen Ikonografie des frühen 17. Jahrhunderts, betont Michael Thimann. Die kommentierten Herausgabe aus dem Jahre 2000 sei ein "ikonologisches Kabinettstück mit Liebe zum signifikanten Detail", lobt der Rezensent.
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