Aus dem Französischen von Harald Ehrhardt. Mit zeitgenössischen Illustrationen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001
Volker Breidecker hat uns nicht viel mitzuteilen über dieses Buch. Nur, dass der Untertitel "etwas irreführend" sei, weil das vom Autor "nach allen Regeln der historisch-philologischen Quellenkritik" erkundete Phänomen eben doch ein "weitaus spezifischeres und komplexeres" sei. Worum geht's also? Um die dankenswerte Rekonstruktion eines "Stammbaums" mittelalterlicher Gespensterdemographie (dankenswert deshalb, weil Dämonen, wie der Rezensent weiß, in den verschiedensten Geschichten, Legenden, Mythen figurieren). Und hätte Breidecker es nicht für nötig befunden, den armen Osama bin Laden auch noch in diesen Kontext zu zerren, wir wüssten womöglich noch mehr darüber.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…