Klaus Bachmann beschreibt die Kämpfe und Intrigen in Galizien zwischen 1907 und 1914, die nach Ansicht mancher Autoren wesentlich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges beigetragen haben. Er analysiert dabei auch den Entwicklungsprozeß der polnischen und ukrainischen Nationalbewegung in Galizien, die Rolle der österreichischen Politik in diesem Zusammenhang sowie das Spannungsverhältnis, in dem sich Wien dabei zwischen deutschen und russischen Interessen befand. So ist diese Studie nicht nur eine Analyse zur polnischen und ukrainischen Nationalbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, sondern auch eine Untersuchung der Ursachen des Ersten Weltkrieges sowie des Untergangs der Donaumonarchie.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden…