Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Kanadischen von Anna Melach. Parvana lebt mit ihrer Familie in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan. Seit die Taliban an der Macht sind, hat sich ihr Leben stark verändert. Mädchen dürfen nicht mehr zur Schule gehen, Frauen nur in männlicher Begleitung das Haus verlassen. Parvana geht jeden Morgen mit ihrem Vater zum Markt, wo er für andere Briefe liest und beantwortet. Als er verhaftet wird, ist kein Mann mehr da, der die Mädchen und ihre Mutter in der Öffentlichkeit begleiten könnte. Wie soll die Familie überleben? Bald ist klar, dass Parvana die einzige ist, die helfen kann: Sie muss sich als Junge verkleiden und Geld verdienen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.09.2001
Ein "Jugendbuch" nennt es die Rezensentin und hebt die eher zu einer Reportage passende Rechercheleistung der Autorin hervor, die selbst viele Monate in afghanischen Flüchtlingslagern verbracht hat, um die Geschichte ihrer fiktiven Romanfigur, des Mädchens Parvena, und die Lebensumstände unter einem frauenfeindlichen Regime zu erzählen. Auf die "spannende Rahmenhandlung" weist Ulrike Heidenreich hin, aber auch auf die Faktentreue bezüglich der "brutalen Gegenwart in Afghanistan." Dass die Autorin auch die Komik nicht scheut, schreibt Heidenreich, mache den harten Stoff tauglich für ein Jugendbuch. Die erwähnten beigefügten Landkarten, der Geschichtsabriss und das Glossar sind da sicher nicht weniger ausschlaggebend.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








