Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2001
Rudolf Lill findet zwar, dass das Buch über die drei großen rechten Parteien "sehr lesenswerte Aussagen" enthält und besonders die "Kernbotschaften" dieser Parteien "gut erklärt" werden. Doch dann hagelt es Kritik: er bemängelt, dass der historische Teil des Bandes "zu kurz greift" und man viel zu wenig über die frühere parteienpolitische Landschaft erfährt. Auch findet er, dass insbesondere der "Rassismus-Vorwurf", den der Autor gegenüber der Lega Nord erhebt, nicht durch entsprechende Textstellen belegt wird. Lill schlägt vor, auf weitere Bücher zu den italienischen Parteien jetzt erst mal zu verzichten und die politische Entwicklung abzuwarten.
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