Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Christoph Möllers

Staat als Argument

Diss.

Cover: Staat als Argument

C. H. Beck Verlag, München 1999
ISBN-10 3406468608
ISBN-13 9783406468605
Kartoniert, 488 Seiten, 64,42 EUR

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Klappentext

Seit Hegel ist "Staat" die Zentralkategorie der politischen Theorie in Deutschland - dies mit beträchtlichen, bis in die Gegenwart wirkenden Konsequenzen auch für das theoretische und praktische Verständnis des Grundgesetzes. Den dogmengeschichtlichen Ursprüngen und den verfassungsrechtlichen Implikationen der Normativierung des Staatsbegriffs geht die vorliegende Untersuchung nach.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 26.04.2001

Hauke Brunkhorst lobt diese Dissertation als "eindrucksvoll", insbesondere deswegen, weil hier deutlich aufgezeigt werde, dass in einer Demokratie nur die Verfassung und nicht der Staat als Argument zählen kann. Der Rezensent macht dabei darauf aufmerksam, dass es sich bei dieser Überzeugung keineswegs um eine "herrschende Meinung" handelt und erinnert ausführlich an Debatten, in denen anderslautende Ansichten nach wie vor vertreten werden. Möller jedoch, so Brunkhorst, hat in seiner Studie überzeugend ausgeführt, dass der "Gedanke eines 'unverfassten Staates'", der eine Verfassung ablegen könnte, ohne "dabei seine Substanz als Staat zu verlieren", nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren