Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Möllers

Christoph Möllers, geboren 1969, hat an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Staatsrecht und Verfassungstheorie inne. Er studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Komparatistik und forschte und lehrte in verschiedenen Städten. 2006/2007 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er schreibt regelmäßig für das Feuilleton der FAZ über aktuelle Rechtsfragen.

Bücher von Christoph Möllers

Möllers, Christoph: Staat als Argument. Diss.

Cover: Staat als Argument

C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3406468608, Kartoniert, 488 Seiten, 64,42 EUR

Seit Hegel ist "Staat" die Zentralkategorie der politischen Theorie in Deutschland - dies mit beträchtlichen, bis in die Gegenwart wirkenden Konsequenzen auch für das theoretische und praktische Verständnis des Grundgesetzes. Den dogmengeschichtlichen Ursprüngen und den verfassungsrechtlichen Implikationen der Normativierung des Staatsbegriffs geht ... mehr lesen
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Möllers, Christoph: Demokratie - Zumutungen und Versprechen.

Cover: Demokratie - Zumutungen und Versprechen

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2008, ISBN 3803125804, Kartoniert, 126 Seiten, 9,90 EUR

"Demokratie - Zumutungen und Versprechen" ist ein Vademecum der Demokratie. In kurzen, prägnanten, häufig polemischen Aphorismen geschrieben, bleibt keine unserer Fragen zur Demokratie offen: Wer über "die Politik" und "den Staat" klagt, verrät seine eigene obrigkeitsstaatliche Gesinnung. Wir schulden ... mehr lesen
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Möllers, Christoph: Der vermisste Leviathan. Staatstheorie in der Bundesrepublik

Cover: Der vermisste Leviathan

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518125451, Kartoniert, 153 Seiten, 8,50 EUR

Wenn Juristen wie Hermann Heller oder Carl Schmitt über den Staat nachdachten, entwarfen sie dabei auch Modelle der Gesellschaft. Die Protagonisten dieser "heroischen" Phase der Staatstheorie bestimmen bis heute die Debatte, ausgerechnet Schmitt inspiriert nun Vertreter der radikalen Linken. In seinem Essay zeichnet Christoph Möllers ... mehr lesen
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Möllers, Christoph: Die drei Gewalten . Legitimation der Gewaltengliederung in Verfassungsstaat, Europäischer Integration und Internationalisierung

Cover: Die drei Gewalten

Velbrück Verlag, Weilerswist 2008, ISBN 393880842X, Gebunden, 237 Seiten, 29,90 EUR

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wirkt das Prinzip der Gewaltenteilung wie eine schöne, doch auf dem Rückzug begriffene Idee aus dem Arsenal der alt gewordenen politischen Moderne. Öffentliche Gewalt hat sich, so ein weit verbreiteter Eindruck, zum einen in exekutiven Organisationen zentralisiert, zum anderem hat die Internationalisierung ... mehr lesen
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Möllers, Christoph: Das Grundgesetz. Geschichte und Inhalt

Cover: Das Grundgesetz

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406562701, Taschenbuch, 122 Seiten, 7,90 EUR

Das Grundgesetz feiert im Mai 2009 seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass stellt der Staatsrechtler Christoph Möllers die Entstehung des Grundgesetzes seinen historischen Ort in der deutschen Verfassungsgeschichte und vor allem natürlich seine wesentlichen Inhalte vor. Auch das Grundgesetz als erfolgreicher deutscher "Exportartikel", ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen