In Zusammenarbeit mit der Theodor Fontane Gesellschaft herausgegeben von Christian Grawe und Helmuth Nürnberger.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2001
Vielschichtig und interessant findet der die Rezensent mit dem Kürzel "rh." dieses Handbuch über Fontane und sein literarisches Werk und ist erstaunt, dass wirklich gar keine Wünsche offen bleiben, was den Informationsgehalt dieses Buches angeht - und dass, obwohl die Herausgeber Christian Grawe und Helmuth Nürnberger im Vorwort jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit von sich weisen. Das sei zu bescheiden. Fontane-Interessierte finden hier nicht nur "Mosaiksteine" zum Verständnis seines Werkes, sondern "fundamentale Quader oder gar ganze Mauerwerke eines imposanten Bauwerks", lobt der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2001
Hans-Jürgen Schings kann diesem Band guten Gewissens das "Prädikat 'unentbehrlich'" verleihen, zumal man hier einfach alles über Fontane, sein Werk und über die Fontane-Forschung erfahren könne. Besonders gefällt ihm der große Anteil auslandsgermanistischer Beiträge und die Tatsache, dass mit Fontane-Kritik (etwa dem Vorwurf des Antisemitismus) sachlich umgegangen und nichts "beschönigt" werde. Was die Romaninterpretationen betrifft, so merkt Schings an, dass diese "nicht um jeden Preis originell" sein wollen, ihre besondere Stärke vielmehr im Informationsgehalt liege und in der Anregung, die von ihnen ausgeht. Und auch wenn dieses Buch nicht den Anspruch erhebt, "mit Fontane fertig zu werden", so kann der Rezensent den Band durchaus als "angeregtes philologisches Ereignis" empfehlen.
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