Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 03.02.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Fontane-Handbuch

Cover: Fontane-Handbuch

Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2000
ISBN-10 3520832011
ISBN-13 9783520832016
Gebunden, 1055 Seiten, 65,45 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

In Zusammenarbeit mit der Theodor Fontane Gesellschaft herausgegeben von Christian Grawe und Helmuth Nürnberger.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2001

Vielschichtig und interessant findet der die Rezensent mit dem Kürzel "rh." dieses Handbuch über Fontane und sein literarisches Werk und ist erstaunt, dass wirklich gar keine Wünsche offen bleiben, was den Informationsgehalt dieses Buches angeht - und dass, obwohl die Herausgeber Christian Grawe und Helmuth Nürnberger im Vorwort jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit von sich weisen. Das sei zu bescheiden. Fontane-Interessierte finden hier nicht nur "Mosaiksteine" zum Verständnis seines Werkes, sondern "fundamentale Quader oder gar ganze Mauerwerke eines imposanten Bauwerks", lobt der Rezensent.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2001

Hans-Jürgen Schings kann diesem Band guten Gewissens das "Prädikat 'unentbehrlich'" verleihen, zumal man hier einfach alles über Fontane, sein Werk und über die Fontane-Forschung erfahren könne. Besonders gefällt ihm der große Anteil auslandsgermanistischer Beiträge und die Tatsache, dass mit Fontane-Kritik (etwa dem Vorwurf des Antisemitismus) sachlich umgegangen und nichts "beschönigt" werde. Was die Romaninterpretationen betrifft, so merkt Schings an, dass diese "nicht um jeden Preis originell" sein wollen, ihre besondere Stärke vielmehr im Informationsgehalt liege und in der Anregung, die von ihnen ausgeht. Und auch wenn dieses Buch nicht den Anspruch erhebt, "mit Fontane fertig zu werden", so kann der Rezensent den Band durchaus als "angeregtes philologisches Ereignis" empfehlen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Für ein Happy End

03.02.2012: Die FAZ versinkt in William Trevors sehr irischem Roman "Turgenjews Schatten", der von der Liebe zweier Menschen erzählt, die einfach nicht für das Leben gerüstet sind. Die SZ liest Krimis von Buddy Giovinazzo, verübelt ihm aber, dass er den literarischen Wahnsinn zum Tiefstpreis verschleudert. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren