Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2001
Peter Jochen Winters würdigt das Buch des langjährigen SFB-Intendanten und Chefs der "Report"-Redaktion als einen wichtigen Beitrag zur "Geschichte der Neuordnung des Rundfunkwesens" nach der Wiedervereinigung. Als die "spannendsten" Kapitel hebt er die Schilderungen aus dem "Nähkästchen der ARD" hervor, wie auch die Passagen, die sich mit der Frage einer Umstrukturierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR nach der Vereinigung beschäftigen. Doch auch der erste Teil des Buches, der über das Schlüsselerlebnis des Auschwitz-Prozesses in Frankfurt 1964/65 berichtet und sich mit den 68ern auseinandersetzt, erregt das Interesse des Rezensenten. Denn so "subjektiv gefärbt" die Darstellungen im Buch auch sind, lobt der Rezensent abschließend, Lojewskis Erinnerungen sind doch ein "wichtiger Bestandteil" der Rundfunk- und Fernsehgeschichte.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…