Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Seit alters her ruht die westliche Zivilisation auf den Rücken der Rinder. Sie wurden gemolken, geschlachtet, gehäutet, ins Joch gespannt, und als Gottheiten angebetet. In der modernen Massentierhaltung sind die Konsequenzen für die Umwelt und für unsere Ernährung fatal. Dabei ist BSE nur die Spitze des Eisbergs. In seinem Buch deckt Jeremy Rifkin die ganze Tragweite und die verheerenden Folgen des modernen Rindfleischwahns auf.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.04.2001
In Zeiten von BSE-Krise und MKS macht sich ein Buch mit einem solchen Titel gut: aber, Achtung, schreibt Marc Hoch, dieses Buch stammt aus dem Jahr 1992 und geht auf die Fragen, die in Zusammenhang mit BSE entstanden sind, nicht ein. Dennoch sei das Buch aktuell in einer Zeit, in der verstärkt über Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt diskutiert werde. Laut Hoch liefert Rifkin erschütternde Fakten gegen den Rinderwahnsinn der Menschen: etwa 25 Prozent der südamerikanischen Regenwälder seien abgeholzt worden, um Weideflächen für Rinder Platz zu machen. Der durch Rinderhaltung anfallende Wasser- und Treibstoffverbrauch trage doppelt so viel zur Umweltverschmutzung bei wie der gesamte Schadstoffausstoß der nordamerikanischen Industrie, erläutert Hoch. Als Stärke des Buches bezeichnet er die gut recherchierten Fakten, die Rifkin in großem Zusammenhang analysiere; eine Schwäche des Buches sieht er dagegen in dem eifernden, pamphlethaften Ton, den sich Rifkin bei der Auslegung der Fakten zu häufig aneigne.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








