Aus dem Englischen von David Chotjewitz. Am liebsten würde sich Knickling ganz seiner Kunst widmen. Doch eine Schabe mit einem verdrehten Flügel und einer kreativen Ader ist ein gefundenes Fressen für die größeren Tiere des Waldes. Und so kühlt er sein Mütchen an den kleinen Ameisen. Aber niemand legt sich ungestraft mit der Ameisenkönigin an! Doch als eine Horde wilder Kriegerameisen das Ameisenvolk bedroht, ist es der verkannte Künstler, der die rettende Idee hat ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 22.03.2001
Karla Schneider schätzt ohnehin die Bücher Cannons, die Außenseitergeschichten über Tiere schreibt, die man normalerweise eher eklig findet, und lobt dieses Buch, dessen Held eine Schabe ist, die sich in der Tierwelt mehr schlecht als recht einordnet. Mit einer leichten Behinderung versehen, wird die Schabe Knickling von größeren Tieren beraubt und verhält sich selbst sadistisch gegenüber den kleineren. Der krude Mikrokosmos der Tiere wird, so Schneider, auch durch die überdeutlich gestalteten Bilder dem Leser einprägsam vor Augen geführt.
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