Herausgegeben von Michael Eckert und Karl Märker. Sommerfelds Karriere führte um die Jahrhundertwende von der Mathematik über die Technik zur theoretischen Physik ? zu einer Zeit, als die Disziplin noch kaum als selbständiges Fach etabliert war. Aus der von ihm begründeten (und auch so bezeichneten) »Pflanzstätte der theoretischen Physik« an der Universität München gingen etwa die späteren Nobelpreisträger Peter Debye, Wolfgang Pauli, Werner Heisenberg und Hans Bethe hervor. In Sommerfelds Briefwechsel spiegelt sich wie in keiner anderen Korrespondenz die ganze Breite der Physikgeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Der erste Band beginnt mit Sommerfelds Assistentenzeit in Göttingen in den 1890er Jahren und schließt mit dem Bohr-Sommerfeldschen Atommodell am Ende des Ersten Weltkriegs, das den Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Karriere markierte. Die je Band abgedruckten rund 300 Briefe stellen nur ein Zehntel der vorliegenden Briefe dar. Die nicht editierten Briefe erschließt ein dritter CD-ROM-Band.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2001
Das Buch stellt den Briefwechsel des Physikers Arnold Sommerfeld dar, aus dessen Schule Größen wie Heisenberg und Pauli hervorgingen. Abgerundet von Essays der Herausgeber und einem vom Rezensenten mit dem Kürzel "acba" ausdrücklich gelobten Personen- und Sachregister, werde der wissenschaftliche Schriftwechsel "vorbildlich erschlossen". Der zweite Band sowie eine CD-Rom mit zehnfachem Textumfang der Druckausgabe, sollen noch dieses Jahr erscheinen.
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