Reformation und Konfessionalisierung veränderten die Lebenswelt der Menschen in grundlegender Weise. Ein fundamentaler, aber wenig bekannter Prozess innerhalb der Konfessionalisierung ist die Rekatholisierung protestantischer Untertanen. Auf der Grundlage des Augsburger Religionsfriedens, der die einheitliche Konfession als Staatsprinzip festschrieb, wurde seit den 1580er Jahren in den habsburgischen Staaten, den geistlichen Territorien und in Bayern das katholische Bekenntnis weitgehend mit Gewalt als allein gültige Konfession durchgesetzt. Dieser fundamentale Prozess hatte erhebliche Bedeutung für die Entwicklung des modernen Staates, bedeutet aber gleichzeitig einen tiefen Eingriff in das Leben der Betroffenen.
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