Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 03.02.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Karl Otto Conrady (Hrsg.)

Der Neue Conrady

Das große deutsche Gedichtbuch. Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Cover: Der Neue Conrady

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf - Zürich 2000
ISBN-10 3538068941
ISBN-13 9783538068940
Gebunden, 1307 Seiten, 39,88 EUR

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Klappentext

Der Neue Conrady wurde vom Herausgeber vollständig überarbeitet und sorgfältig revidiert und ergänzt. Damit kommt die gesamte Geschichte der deutschsprachigen Lyrik vom frühen Mittelalter bis in die jüngste Gegenwart, die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts, in den Blick. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt dabei auf den Gedichten der neueren Zeit seit Goethe und insbesondere auf der modernen und zeitgenössischen Poesie, die durch neue Gedichte älterer Autoren ebenso vertreten ist wie durch eine große Anzahl von jungen Lyrikerinnen und Lyrikern, deren poetisches Werk erst in den letzten 10 Jahren durch erste Publikationen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich wurde. Ein ausführliches Glossar und Kurzkommentare zu einer Vielzahl von Texten erleichtern den ersten Zugang.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.12.2000

Ziemlich angetan ist der Rezensent Kurt Oesterle von Karl Otto Conradys Arbeit, der diese Anthologie deutschsprachiger Gedichte zusammengestellt hat. Der Herausgeber gehört nach Oesterle "auf den obersten Grad der Anthologisten-Kunst", sein Name sei zum Markenzeichen geworden. In diesem Zusammenhang stellt der Rezensent allgemeine Überlegungen darüber an, worauf es bei einer Anthologie ankommt, etwa Repräsentativität der Auswahl und Transparenz der Auswahlkriterien. Das Buch enthält nach des Rezensenten Meinung nicht nur qualitativ hochwertige Gedichte, sondern besticht vor allem durch Vielfalt. Der Band etabliert "keinen Kanon und keine ewige Bestenliste", sondern `soll ein `übersichtliches Archiv deutschsprachiger Lyrik` sein. Oesterle lobt, dass diesmal - im Unterschied zur letzten Ausgabe von 1991 - das Mittelalter enthalten ist und empfiehlt eine Lektüre, die sich nicht nur die Lieblingsgedichte/dichter rauspickt, sondern sich einzelnen Epochen umfassender widmet: um "die konfliktreichen Debatten der Gedichte untereinander nachvollziehen" zu können

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Archiv: Bücherschauen

Für ein Happy End

03.02.2012: Die FAZ versinkt in William Trevors sehr irischem Roman "Turgenjews Schatten", der von der Liebe zweier Menschen erzählt, die einfach nicht für das Leben gerüstet sind. Die SZ liest Krimis von Buddy Giovinazzo, verübelt ihm aber, dass er den literarischen Wahnsinn zum Tiefstpreis verschleudert. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren