Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Elke Erb
Sachverstand
Klappentext
Elke Erb versammelt in ihrem neuen Buch Gedichte und einige kurze Prosatexte aus den Jahren 1996 bis 1999. Für ihre Texte gilt immer noch, was Erich Fried einst (anlässlich des Erscheinens des Auswahlbandes "Tost") über sie schrieb: "Ob die Prosa Prosa ist, ob die Gedichte Gedichte sind, bleibt oft fraglich. Das ist aber hier höchstens von Vorteil. Keiner dieser Texte, der auch nur vielleicht überflüssig wäre, keiner, der um eine Silbe zu lang ist. Und keiner, der literarisch oder literatenhaft anmutet."
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.12.2000
Cornelia Jentzsch stellt den neusten Gedichtband von Elke Erb vor. Wie immer bei dieser Dichterin liege das Wesentliche nicht offen, sondern, ähnlich wie bei einem Vexierbild , verborgen und müsse herausgelöst werden auf verschiedenen Schichten. In dem vorliegenden Gedichtband, so erklärt die Rezensentin, veranschaulicht Erb, was Dichten überhaupt bedeutet, was es von der Alltagssprache abhebt. Jentzsch führt zur Erläuterung einen Begriff aus der Philosophie an, das sogenannte "presque rien" oder "fast nichts", das sie als "Synonym für das Schöpferische " beschreibt. Es sei nur eine winzige, kaum wahrnehmbare Verschiebung, die das Alltägliche vom Poetischen ausmache, das sowohl vom Poeten selbst als auch vom Leser entdeckt und herausgeschält werden müsse. Elke Erb läßt sich bei der Arbeit in die Karten schauen, macht sie nachvollziehbar für den Leser, verspricht Jentzsch. So komme es, dass ihre Gedichte manchmal eher "komplexen poetischen `Denkwegenetzen`" ähnelten. Sie strebe an, Sprache so ins Gehirn zu transportieren, dass sie fühlbar werde. Jentzsch jedenfalls zeigt sich von den Resultaten sehr angetan.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








