Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Lotte Lenya, Kurt Weill

Ohne Dich macht mir überhaupt nichts mehr Spaß

Cover: Ohne Dich macht mir überhaupt nichts mehr Spaß

Kein und Aber Records, Zürich 2000
ISBN-10 3906547418
ISBN-13 9783906547411
CD, 0 Seiten, 22,50 EUR

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Klappentext

2 CDs, 105 Min.. Live-Lesung mit musikalischer Begleitung. Gelesen v. Helene Grass u. Gerd Wameling. Die Liebe zwischen der Sängerin Lotte Lenya und dem Komponisten Kurt Weill war voller Kapriolen: eine Künstlerehe, stets gefährdet und doch unauflöslich, ein so ernster wie heiterer Lebensdialog, in den sich schreckliche Zeitgeschichte ebenso einmischte wie ungezählte Rivalen. Helene Grass und Gerd Wameling - die eine mit sanfter und klarer Stimme, der andere mit spöttisch selbstironischem Unterton - haben aus dem kunterbunten Briefwechsel der beiden Liebenden eine wunderschöne, musikalischbegleitete Revue werden lassen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 14.11.2000

Eva Behrendts Rezension scheint zunächst auf einen Verriss hinauszulaufen, wenn sie andeutet, dass diese "E-Mail for you"- Produktion auf den Ausläufern der Weill-Nostalgie mitschwimmt. Auch die Auflistung von Koseworten wie "Tütilein und Weillili, Blumilein und Schnubi, Trrräubchen und Froschi", mit denen sich Weill und Lenya beglückt haben, macht nicht gerade neugierig. Dennoch: die Auswahl der Briefe fügt sich, so Behrendt, zu einer "aufregenden Erzählung" zusammen, auch wenn die von der Rezensentin aufgelisteten Klatsch- und Tratsch-Passagen dies nicht unbedingt verdeutlichen. Großes Lob sendet die Rezensentin an die Sprecher Gerd Wameling und Helene Grass. Wameling zeichne sich vor allem durch ein "süffisantes Grinsen" in der Stimme aus, Grass durch Wärme und "Stolz". Die sehr spezielle Art von Lenya und Weill, miteinander zu kommunizieren, ihre besondere Sprache, "boshafter Witz, Begeisterung und Zärtlichkeit", sieht die Rezensentin hier offenbar bestens wiedergegeben. Lediglich der Applaus hätte ihrer Meinung nach gerne herausgeschnitten werden können.

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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