Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
2 CDs gelesen von Bernd Rauschenbach.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 23.10.2003
Konrad Heidkamp ist von der Vortragskunst Bernd Rauschenbachs, der sich an den Texten Kurt Schwitters' versucht hat, hin- und hergerissen. Vollauf begeistert ist er von der ersten der beiden CD's und dementsprechend lebhaft beschreibt der Rezensent auch seine Hörerlebnisse. So erfahren wir, dass der Vortragende nicht allein "souverän" zu "trällern und stakkatieren" versteht, sondern zudem auch noch die "Buchstaben singen" lassen kann. Ganz anders dagegen die "enttäuschende" zweite CD, die "harmlosen Anti-Spießer-Humor als Kurzprosa" verkaufe.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2003
Nicht wirklich zufrieden ist Rezensent Michael Lentz mit dieser Schwitters-Einlesung. "Avantgarde kann ganz schön spießig sein!" seufzt er geplagt und gibt zu Protokoll, das Vorleser Bernd Rauschenbach aus seiner Sicht den Herrn Schwitters in den 35 Vortragstexten der ersten CD "ganz schön eingeebnet" hat. Strafmildernd räumt Lentz jedoch ein, dass Rauschenbachs "deklinierte Versionen" auch die "implizierte Muffigkeit" mancher Schwitterstexte bloßlegen. Die berühmte Ursonate dagegen findet der Rezensent "wie eine artige artikulatorische Übung" gelesen. Die von Schwitters vorgeschriebene "Wiederholungshaftigkeit" jedoch kann ihn als Rauschenbach-Hörer dann doch in eine "wippende Trance, eine nachhorchende Selbstvergessenheit" versetzen. Toll hat Rauschenbach den Unsinnseinakter "Der Schürn" in Szene gesetzt, schreibt Lentz, der gelegentlich doch einräumen muss, dass Schwitters ihn auch heute noch immer überraschen kann.
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