Anschaulich und packend erzählt Klaus Rosen die griechische Geschichte von ihren Anfängen bis zur Schlacht von Chaironeia, in der Athen dem Makedonierkönig Philipp unterlag. Immer wieder kommen die Quellen zu Wort. Die politische Geschichte liefert den roten Faden, aber ebenso eindringlich erläutert der Autor die wirkungsmächtigen Kräfte in Kunst, Literatur, Religion und Philosophie, die unsere Welt bis heute prägen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2000
In einer sehr detaillierten Rezension empfiehlt Karl Christ dieses Buch vor allem als "erste Einführung" in die Thematik, zumal der Autor mit besonderem "didaktischen Geschick" vorgehe, der Band gut lesbar und vor allem auch die Begeisterung des Autors stets spürbar sei. Christ merkt an, dass die Methode des Autors gar nicht so leicht ist, wie es vielleicht scheinen mag. Griechische Geschichte wirklich zu erzählen sei schließlich wesentlich schwieriger als eine Zusammenstellung aus Daten, Quellen und Namen zu verfassen, von denen es ja bereits zahlreiche Bände gibt. Doch Rosen geht es nach Ansicht des Rezensenten um "lebendige Gestaltung", und dies scheint ihm durchaus gelungen zu sein. Die Themenvielfalt ist enorm und reicht von politischen, geografischen, philosophischen kulturellen und künstlerischen Themen auch über die Frage, was denn Geschichte überhaupt ist bis hin zu Kriegen und Architektur. Christ geht auf fast jeden Aspekt einzeln ein, und auch wenn er die ein oder andere Ausführung zu detailliert findet oder sich eine ausführlichere Abhandlung gewünscht hätte, so bespricht er den Band insgesamt mit deutlich spürbarer Sympathie.
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