12. August 1759, die Schlacht bei Kunersdorf. Nicht nur das Ende der preußischen Armee schien besiegelt, sondern auch des Staates und des Königs selbst. Angesichts der vernichtenden Niederlage übertrug Friedrich der Große die Leitung von Staat und Armee seinem Bruder Heinrich und kündigte seinen Selbstmord an. Der Historiker Wolfgang Burgdorf schildert eindrucksvoll das Leben eines zwischen Sehnsucht und Zynismus Zerrissenen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2012
Matthias Lohre schätzt Wolfgang Burgdorfs "biografisches Porträt" von Friedrich II. von Preußen. In der Flut von Publikationen anlässlich des 300. Geburtstags des Königs scheint ihm das Buch des Münchner Historikers als eines der gelungeneren. Lobend hebt er insbesondere hervor, dass der Autor ohne die "Verklemmtheiten" auskommt, die sich auch heute in vielen Büchern über den Preußenkönig finden, etwa wenn er die Homosexualität Friedrichs oder die Legendenbildung nach dessen Tod thematisiert. Lohres Urteil: "lesenswert".
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