Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 30.03.2000
In seiner Besprechung des Buches scheint sich Michael Schwelien die unbequemen Fragen des pensionierten Brigadegenerals zu eigen zu machen. Mit ausführlichen Zitaten führt er vor, dass dem Leser am Ende der Lektüre offenbar kein anderer Schluss bleibt, als dass der Krieg - den der Autor einen Krieg und nicht, wie Scharping dazumal "Luftschläge" nennt, wie der Rezensent dankbar bemerkt -, auf einer äußerst schwachen Beweisgrundlage begonnen wurde. Sowohl Außenminister Fischer als auch Verteidigungsminister Scharping, so Loquai, machten höchst widersprüchliche Äußerungen zum sogenannten Hufeisenplan, also der angeblich von langer Hand geplanten Vertreibung der albanischen Bevölkerung durch Serben im Kosovo. Schwelien gibt der kritischen Analyse des Autors viel Raum, schreibt jedoch nicht, ob und welche neuen Einsichten für ihn oder den Autor daraus über die wirklichen Gründe des Krieges erwachsen sind.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 21.03.2000
Rüdiger Rossig ist zunächst einmal erleichtert, dass der Autor, Brigadegeneral a.D. der Bundeswehr und Militärberater der OSZE, seine Analyse des Krieges nicht schon mit der Schlacht auf dem Amselfeld 1389 beginnt. Von langatmigen geschichtlichen Abrissen scheint Rossig die Nase voll zu haben. Loquai begrenze sich "auf den Zeitraum von 1997 bis zum März 1999". Der Vorteil ist jedoch auch ein Nachteil: So kritisiert Rossig, dass der Autor "alle Hintergründe" des Konflikts außer Acht lässt. Zu Fehleinschätzungen führt laut Rossig, dass sich Loquai zwar auf "alle wichtigen ausländischen Bücher" stützt, aber keine mittel- oder osteuropäischen Werke gelesen habe. Immerhin sei die westliche Literatur ziemlich vollständig "ausgewertet und verständlich zusammengefasst" worden.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








