Dieses Mal ist alles anders. Die derzeitige Krise ist überhaupt nicht vergleichbar mit vergangenen Situationen - darin sind sich die Experten einig, wann immer ein Wirtschaftssystem oder ein Staat zusammenbricht. Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff haben die Crashs der letzten 800 Jahre analysiert. Ihr erstaunliches Ergebnis: In Wahrheit sind es doch immer die gleichen Fehler, die zum Kollaps geführt haben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 25.03.2010
Arno Widmann hat zwei Bücher zur Finanzspekulation gelesen, die ihm vor allem vor Augen führen, dass der Mensch niemals klug wird. Das Werk von Carmen M. Reinhart und Kenneth S. Rogoff fährt auf über 500 Seiten hauptsächlich Diagramme und Zahlen auf, um die Tatsache zu illustrieren, dass auf jeden Börsenboom das Platzen der "Finanzblase" folgt. Aber die Autoren machen deutlich, dass sich der Moment des Crashs nicht vorausberechnen lässt, weil man nie sicher sein kann, in welchem Abschnitt des Finanzzyklus man sich gerade befindet, erklärt der Rezensent. Und so nimmt Widmann als Haupterkenntnis aus diesem Buch mit, dass bei allen Variationen der Börsenkonjunktur eines immer gleich bleibt: die Illusionsbereitschaft der Finanzwelt.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden…