Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joseph Roth

Die Flucht ohne Ende

Ein Bericht. Ungekürzt gelesen von Martin Wuttke. 3 CDs

Cover: Die Flucht ohne Ende

Diogenes Verlag, Zürich 2010
ISBN-10 3257802838
ISBN-13 9783257802832
CD, 24,90 EUR

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Klappentext

3 CDs, 243 Minuten. Ungekürzte Lesung von Martin Wuttke. "Ich habe nichts erfunden, nichts komponiert. Es handelt sich nicht mehr darum, zu 'dichten'. Das Wichtigste ist das Beobachtete." So eröffnet Joseph Roth seinen Bericht über die Odyssee des Franz Tunda, eines österreichischen Offiziers im Ersten Weltkrieg, der aus der russischen Kriegsgefangenschaft flieht. Auf seiner abenteuerlichen Reise gerät er in die Wirren des russischen Bürgerkriegs, in die kommunistische Avantgarde und in die Arme einer schönen Georgierin. Doch nirgends kommt Tunda an. Baku, Moskau, Wien, Paris - jeder Ort erweist sich bloß als weitere Etappe seiner Flucht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2010

Rezensent Oliver Jungen gehört ganz offenbar zu jenen Lesern, denen Wolfgang Borcherts Heimkehrerdrama "Draußen vor Tür" immer schon "zu pathetisch" erschien. Lieber hält er sich an Joseph Roth und dessen rastlosen, entfremdeten Heimkehrer, der sich von Paris bis in die Taiga "von Busen zu Busen" hangelt. Da ist Leben drin, findet Jungen und bewundert Roths postmoderne Perspektivenwechsel, die Melange aus Tagebuch, Satire, Sozialkritik, überhaupt diesen "zeitlosen" Roman, in dem die Frauen eine so zentrale Rolle spielen. Ungekürzt und ohne Manieriertheit gelesen von Martin Wuttke, schwärmt Jungen, entfaltet dieser Text seine ganze Lakonik.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren