Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joachim Seng

Goethe-Enthusiasmus

Das Freie Deutsche Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum 1881-1960

Cover: Goethe-Enthusiasmus

Wallstein Verlag, Göttingen 2009
ISBN-10 3835305360
ISBN-13 9783835305366
Gebunden, 615 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Das Freie Deutsche Hochstift, 1859 als ein "Bundestag des Deutschen Geistes" gegründet und 1863 durch den Erwerb des Frankfurter Goethe-Hauses ins nationale Bewusstsein getreten, feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Joachim Seng schildert die bewegende und bewegte Institutsgeschichte zwischen 1881 und 1960 und schließt damit an einen 1959 erschienenen Band zur Geschichte des Hauses von seiner Gründung 1859 bis 1885 an. Joachim Seng zeigt, wie sich diese Frankfurter Bürgerstiftung aus den bescheidenen Anfängen zu einem international geschätzten deutschen Kulturinstitut und einer bedeutenden Forschungsstelle für die Goethezeit und Romantik entwickelte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2010

Michael Stolleis lässt sich vom Goethe-Enthusiasmus, von dem dieser Band handelt, anstecken. Was Joachim Seng, hier vorlegt, ist für ihn die Fortsetzung der Geschichte des Hochstifts (1859-1885), wie sie Fritz Adler 1959 beschrieben hat. Der Band deckt die Zeit bis 1960 ab. Dass Seng seine Aufgabe mit dem Fleiß des gewissenhaften Forschers und mit sprachlichem Geschick meistert, freut den Rezensenten sichtlich. Entstanden ist laut Stolleis mehr als ein Hausbuch des Hochstifts: eine lebendig geschriebene, gut ausgestattete und illustrierte deutsche Bildungsgeschichte von der wilhelminischen Zeit bis zum Wiederaufbau einer der "interessantesten nationalen Gedenkstätten" 1954.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren