Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Caroline Alexander

Der Krieg des Achill

Die Ilias und ihre Geschichte

Cover: Der Krieg des Achill

Berlin Verlag, Zürich 2009
ISBN-10 382700750X
ISBN-13 9783827007506
Gebunden, 319 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerkanischen von Ulrike Bischoff. Caroline Alexander wendet sich dem Epos schlechthin zu: der Ilias des Homer, einem der einflussreichsten Kunstwerke, die je geschaffen wurden. Mit einem stupenden Wissen, das auf jahrelangen Recherchen basiert, und ihrer schriftstellerischen Brillanz macht sie den vor bald 3000 Jahren entstandenen Text in einer Weise zugänglich, die ihresgleichen sucht. Nicht nur öffnet sie uns Lesern die Augen für die Fülle an faszinierenden Geschichten, Facetten und Details. Sie liefert auch eine meisterhafte, ja geradezu bewegende Deutung des Geschehens und der Protagonisten, allen voran des zornigen und zutiefst tragischen Helden Achilles und des trojanischen Prinzen Hektor, dessen ebenso mutiger wie chancenloser Zweikampf mit Achill einen der dramatischen Höhepunkte der Ilias darstellt. Für Alexander ist die Ilias in ihrem Kern eine Erzählung über den Krieg mit all seinen verheerenden Begleiterscheinungen und über die existenziellen Fragen des Menschen: über seine Beziehung zu den Göttern und zu seiner Gemeinschaft, zu Ehre, Liebe, Sterblichkeit und Tod.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Caroline Alexander: Der Krieg des Achill - Leseprobe beim Berlin Verlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.03.2010

Sehr eingenommen ist Rezensent Thomas Poiss von Caroline Alexanders Buch über Homers "Ilias". Dabei sieht er nicht den "Krieg des Achill" im Zentrum, wie der deutsche Titel behauptet, sondern "The War that Killed Achilles", wie das Buch im Original heißt. Der Autorin gelingt es seines Erachtens glänzend zu zeigen, dass die "Ilias" vor allem ein Werk über die schlimmen Folgen eines Krieges ist, den im Grunde keiner will. So wird die "Ilias" für ihn lesbar als eine "präzise gezeichnete Personenkonstellation unter den zersetzenden Bedingungen des Krieges". Geradezu erstaunt ist er darüber, wie viele negative Einschätzungen über den Krieg Alexander in diesem Epos findet. Den Urteilen der Autorin kann sich Poiss fast immer anschließen, nur im Blick den neunten Gesang neigt er zu einer anderen Interpretation. Doch das ändert für ihn nichts an der großen Leistung von Alexander. Diese hat für ihn mit ihrem Werk klarer denn je die immerwährende Aktualität Homers aufgezeigt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren