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zuletzt aktualisiert 19.03.2010, 14.00 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Maren Gottschalk

Die Farben meiner Seele

Die Lebensgeschichte der Frida Kahlo, Ab 14 Jahre

Cover: Die Farben meiner Seele

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim, Basel 2009
ISBN-10 3407810601
ISBN-13 9783407810601
Gebunden, 224 Seiten, 16,95 EUR

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Klappentext

Auf ihren legendär gewordenen Selbstporträts erscheint Frida Kahlo als exotische Schönheit. Doch unter ihren prächtigen Gewändern verbarg Frida Kahlo einen schwer verletzten Körper und eine zutiefst verletzte Seele - Folgen eines Unfalls im Alter von 18 Jahren und ihrer schwierigen Beziehung zu dem Maler Diego Rivera, der Liebe ihres Lebens. Doch Frida Kahlo, eine Frau voller Sinnlichkeit und Humor, trotzte ihrem Schicksal und nahm sich vom Leben, was sie haben wollte und konnte. Für sich selbst schuf sie die Rolle ihres Lebens - Künstlerin und Liebende. Neben Kahlos unvergesslicher Persönlichkeit, gibt Maren Gottschalk auch einen Überblick über das eindrucksvolle Werk der Künstlerin.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2010

Erst einmal verwahrt sich Julia Voss in ihrer Rezension von Maren Gottschalks Frida-Kahlo-Biografie gegen in jüngerer Zeit laut gewordene Kitsch-Vorwürfe gegen die Künstlerin. Diese seien nichts weiter als eine zu einfache Ausweichbewegung vor der eigentlichen Frage - der nämlich nach der anhaltenden Faszinationskraft Kahlos. In Gottschalks Biografie finde sich dann, versichert Voss, durchaus eine Antwort darauf. Die Künstlerin werde darin nämlich sicht- und begreifbar als umgekehrter Gregor Samsa aus Kafkas Erzählung "Die Verwandlung". Auf den Rücken gedreht wacht sie auf und ermächtigt sich selbst, gegen alle Widerstände, dazu, eine bedeutende Künstlerin zu sein. Zwar will Voss das Buch und seine Sprache ganz sicher nicht mit Kafka vergleichen, attestiert der Verfasserin aber nicht nur fundiertes Wissen, sondern vor allem ein "feines Gespür für den richtigen Ton".

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