Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Die deutsche Variante der Aufklärung wird im Ausland gern unterschätzt, falls sie überhaupt als kohärente Bewegung zur Kenntnis genommen wird. Im Lande selbst hatte sie lange eine schlechte Presse, denn es gab eine Tradition, bei der man dem Grundsatz klaren Selbstdenkens und individueller Freiheit "tiefere", "deutschere" Werte vorgezogen hat, mit schlimmen, auch politischen Folgen.
T.J. Reed zeichnet in einem historischen Essay die Geschichte der deutschen Aufklärung im europäischen Zusammenhang nach. Dabei erlaubt der "Blick von außen" auf Deutschland manch ungewöhnliche Akzentuierung. Doch Aufklärung ist für Reed kein bloß historisches Ereignis. Hier wurden die Grundlagen der modernen Gesellschaft formuliert, deren Anspruch bis in die Gegenwart gilt.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
T.J. Reed: Mehr Licht in Deutschland - Leseprobe beim Verlag C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2010
Steffen Martus zeigt sich durchaus angetan von Terence James Reeds Abhandlung über die Aufklärung in Deutschland. Der emeritierte Oxford-Professor geht den aufklärerischen Ideen nach, denen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Schriftsteller und Denker wie Goethe, Schiller, Lichtenberg oder Kant Ausdruck verliehen haben und die das moderne Europa bis heute prägen, erklärt der Rezensent. Dabei springe Reed unbekümmert vom 18. Jahrhundert zu Rosa Luxemburg, Thomas Mann oder zur EU, stellt Martus fest, der hier nicht "komplexe Zusammenhänge" dargelegt sieht, wie der Klappentext suggeriert, sondern "prägnante Schlaglichter" auf eine immer noch andauernde Ideengeschichte, wie er durchaus einverstanden konstatiert.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2010
Ein kleiner historischer Essay, aber ein großes Plädoyer für Individualismus und Freiheit, so sieht Alexander Kosenina dieses kompakte Buch des britischen Germanisten James Reed. Derart glänzend und unbeschwert, jenseits von schulmäßigen Epochengrenzen auch, hat Kosenina kaum je jemanden sich für das freie Denken in die Bresche werfen sehen. Mit Kant geht der Autor direkt nach Weimar und präsentiert die Autoritätskritiker, Zweifler und freien Denker(Tasso, Posa etc.) abseits der Pfade allegorischer Bekehrungsfeldzüge. Ein anregender Text, findet Kosenina.
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Uangenehm plausibel
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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








