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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
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Gustav Mayer
Als deutsch-jüdischer Historiker in Krieg und Revolution 1914-1920.
Tagebücher, Aufzeichnungen, Briefe
Klappentext
Herausgegeben von Gottfried Niedhardt. Gustav Mayer war der Pionier einer wissenschaftlichen Geschichtsschreibung zur ideen- und organisationsgeschichtlichen Entwicklung der deutschen und europäischen Sozialdemokratie. Die Edition macht deutlich, mit welchen Schwierigkeiten er konfrontiert war, als er mit diesem Thema im deutschen Wissenschaftsbetrieb Fuß fassen wollte. Darüber hinaus enthält der Band für die Jahre 1914-1920 Aufzeichnungen und Briefe Mayers zu den Konfliktlinien in Politik und Gesellschaft in Deutschland bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.03.2010
Dieses Buch erinnert Jürgen Busche an den stolzesten und zugleich unglücklichsten Abschnitt der Parteigeschichte der SPD zu Zeiten der Begründung der ersten deutschen Republik. Busche ist der Meinung, dass sich die Vorgänge um Friedrich Ebert und Gustav Noske und die "verratene Revolution" durch diese Lektüre in einem neuen Licht betrachten lassen. Waren ihre Befürchtungen vor einer bolschewistischen Revolte tatsächlich so unbegründet, wie es die deutsche Linke seit jeher glaubt? Was der von Gottfried Niedhart herausgegebene Band über den Historiker Gustav Mayer an Material (Busche zitiert vor allem Tagebucheinträge) versammelt, ist für den Rezensenten ein Füllhorn an Zeitzeugnissen und in wissenschafts-, wie mentalitätsgeschichtlicher, aber auch in politischer Hinsicht von beträchtlichem Wert.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.01.2010
Die Geschichte des deutsch-jüdischen Historikers Gustav Mayer findet Christoph Jahr der Lektüre wert. Die von Gottfried Niedhart mit "kenntnisreich" erstellte Edition seiner Tagebücher und Briefe aus den Jahren 1914 bis 1920 zeigt ihm einen Mann, dessen Engagement in der sozialistischen Arbeiterbewegung und für die Republik ihn zu einem Außenseiter machte, der seine Ämter in der Historischen Reichskommision und als Professor an der Berliner Universität verlor und in der Emigration kein Glück mehr fand. Für Jahr bezeugt Mayers Leben die Tragik einer unerfüllten Sehnsucht: Jude, Deutscher, deutscher Jude zu sein.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







