Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Corrado Augias

Die Geheimnisse Roms

Eine andere Geschichte der Ewigen Stadt

Cover: Die Geheimnisse Roms

Osburg Verlag, Berlin 2009
ISBN-10 394073117X
ISBN-13 9783940731173
Gebunden, 544 Seiten, 26,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Italienischen von Sabine Heymann. Corrado Augias entfaltet vor unseren Augen das große kulturgeschichtliche Panorama einer Stadt, in der nicht nur die Kunst und die Macht zu höchster Blüte gelangten, sondern auch gelebt, geliebt und gehasst wurde. Die Geheimnisse Roms sind eine Biografie der Ewigen Stadt, bei der die Geschichten hinter der Geschichte im Vordergrund stehen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2009

Die Faszination für die Ewige Stadt merkt Clemens Klünemann dem flanierenden Autor in jeder Zeile an. Und der Funke springt über, zweifellos. Mit Hilfe eines ausführlichen Anmerkungsapparats und mit viel Sinn für Geschichte aus Geschichten und das klärende Licht der Zeitenossenschaft gelingt es Corrado Augias, dem Rezensenten ein Panorama Roms fern von musealen Häppchenimpressionen zu vermitteln, das ihm fast 28 Jahrhunderte Stadtgeschichte lebendig vergegenwärtigt. Nicht weniger als das ganze Rom also nebst einer Klünemann bemerkenswert erscheinenden Erzählung über das Ende Cäsars und der Republik als Psychogramm des demokratischen Diktators wird dem Rezensenten geboten. Dass Augias seinen Stall sauber hält von Plauderei und historisierenden Relativierungen, rechnet er ihm hoch an.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren