Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Arne Karsten (Hrsg.)

Jagd nach dem rote Hut

Kardinalskarrieren im barocken Rom

Cover: Jagd nach dem rote Hut

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004
ISBN-10 3525362773
ISBN-13 9783525362778
Kartoniert, 304 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Dieses Buch handelt von Heerführern, Heiratsvermittlern, skrupellosen Karrieristen, fleißigen Bürokraten, Intriganten und integren Diplomaten, Fürstensöhnen und früheren Hauslehrern. Sie alle waren erfolgreich auf der "Jagd nach dem roten Hut" und machten Karriere am Hof der Päpste: als Kardinal. Aber wie wurde man Kardinal? Die 15 anschaulichen und farbigen Kardinals-Geschichten dieses Lesebuchs bieten weit mehr als eine Einführung in das kirchliche Karrieremanagement des Barock.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.07.2004

Recht spannend findet Rezensent Olaf Rader diesen von Arne Karsten herausgegebenen Band, der sich mit "Kardinalskarrieren im barocken Rom" befasst. Hervorgegangen aus dem von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Forschungsprojekt "Requiem", das sich der Erforschung der römischen Papst- und Kardinaldenkmäler widmet, bietet der Band fünfzehn "exemplarische Skizzen" zum Thema. Die Beiträge führen vor Augen, "wie Jagden nach dem roten Hut, zu dem übrigens auch rote Socken gehörten, das frühneuzeitliche Karrieremanagement geprägt haben", formuliert Rader. Erzählt werde von siegessicheren Kardinäle, die doch noch am ersehnten Pontifikat vorbeischrammten, und von kurialen Karrieristen, an deren Schicksal das Spiel der großen europäischen Mächte ablesbar sei. Fazit des Rezensenten: "sehr unterhaltsam".

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