Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jean-Luc Nancy
Wahrheit der Demokratie
Klappentext
Aus dem Französischen von Richard Steurer. Die Wahrheit der Demokratie ist diese: Sie ist im Gegensatz zu dem, was sie für die Alten war, keine politische Form unter anderen. Sie ist gar keine politische Form, oder aber und zumindest ist sie nicht vor allem eine politische Form.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.01.2010
Sehr inspiriert bespricht Thomas Assheuer das schmale Buch des französischen Philosophen. Denn dessen, von Assheuer als "wildromantisch" empfundene Ideen einer ästhetischen Demokratie, die das "Regime der kapitalistischen Zwecke" in seine Schranken weist, um das freie Spiel auch des Wertlosen und die nicht am Wert messbare Differenz zu schützen, findet er höchst erwägenswert. Allerdings warnt Assheuer potenzielle Leser auch, theorieunerfahrene insbesondere. Denn die Lektüre von Nancys Denkstücken sei nicht einfach, manchmal sogar mühsam bis quälend. Selbst versierte Leser, legen die Ausführungen dieses Kritikers nahe, müssen verschiedentlich Blindflüge durch schwarze semantische Löcher auf sich nehmen, was Assheuer zu der abschließenden Spitze herausfordert: lange sei die Demokratie nicht mehr so begriffsaristokratisch verteidigt worden.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.12.2009
Laut Rezensent Christian Schlüter hat sich der Philosoph Jean Luc Nancy in seiner kurzen und knappen Schrift an ein großes Tabu herangewagt; Er stellt die Demokratie in Frage. Ein solcher Ansatz ist heutzutage nach Ansicht des Rezensenten eine der wenigen Thesen, mit der man überhaupt noch provozieren kann. Das allerdings tut der Autor nach Schlüters Meinung auf vergleichsweise "behutsame" Weise - zumindest verglichen mit anderen zeitgenössischen Denkern wie etwa Slavoj Zizek oder Toni Negri. Schließlich will er die Demokratie nicht abschaffen, sondern bestreitet lediglich einen "zentralen Geltungsanspruch" dieser politischen Praxis. Nancys Kernthese ist nach Schlüters Darstellung, dass die Demokratie den Menschen nicht in der ihm eigenen "Unruhe und Unbestimmheit" existieren lässt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








