Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy, geboren 1940, ist Professor für Philosophie an der Universite Marc Bloch in Straßburg. Er war als Gastprofessor auch in Berlin, Irvine, San Diego und Berkeley tätig.

Bücher von Jean-Luc Nancy

Nancy, Jean-Luc: Der Eindringling/L`Intrus. Das fremde Herz. deutsch-französisch

Cover: Der Eindringling/L`Intrus. Das fremde Herz

Merve Verlag, Berlin 2000, ISBN 3883961582, Gebunden, 60 Seiten, 7,16 EUR

Aus dem Französischen von Alexander Garcia Düttmann. Der Philosoph Jean-Luc Nancy, spricht hier erstmals davon, wie er vor bald zehn Jahren das Herz eines anderen erhalten hat. Der Eindringling beginnt mit einem Plädoyer für den Eindringling und dessen konstitutive Fremdheit. Dann spricht er vom Herzen des anderen. "Man hat es mir eingepflanzt... ... mehr lesen
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Nancy, Jean-Luc: Corpus.

Cover: Corpus

Diaphanes Verlag, Berlin 2003, ISBN 3935300123, Broschiert, 132 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Französischen von Nils Hodyas und Timo Obergöker. Bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt, liegt mit diesem Hauptwerk Nancys einer der radikalsten philosophischen Texte der Gegenwart nunmehr auch auf Deutsch vor. Nancys Denken löst den Begriff des Körper aus den dualistischen Umklammerungen von Materie und Geist, Leib ... mehr lesen
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Nancy, Jean-Luc: Dekonstruktion des Christentums.

Cover: Dekonstruktion des Christentums

Diaphanes Verlag, Berlin 2008, ISBN 303734010X, Gebunden, 300 Seiten, 24,90 EUR

Christliche Motive durchziehen das Werk Jean-Luc Nancys seit einigen Jahren. Mal lässt er sich vom päpstlichen Segensspruch "Urbi et Orbi" in einen Text leiten (in "Die Erschaffung der Welt oder Die Globalisierung"), mal findet sich ein Kapitel zur Fleischwerdung (in "Corpus"), und immer wieder kommt er auf den ... mehr lesen
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Nancy, Jean-Luc: Noli me tangere.

Cover: Noli me tangere

Diaphanes Verlag, Berlin Zürich 2009, ISBN 3037340460, Broschiert, 80 Seiten, 12,90 EUR

Aus dem Französischen von Christoph Dittrich. Me mou haptou - Noli me tangere - Rühr mich nicht an: Berühre mich nicht. In der Szene aus dem Johannesevangelium ist dies der Satz, den der auferstandene Christus an Maria Magdalena richtet, um gleich darauf wieder zu verschwinden. In dieser Dramaturgie des Augenblicks zwischen Tod und Wiederauferstehung, ... mehr lesen
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Nancy, Jean-Luc: Wahrheit der Demokratie.

Cover: Wahrheit der Demokratie

Passagen-Verlag, Wien 2009, ISBN 3851659058, Kartoniert, 104 Seiten, 12,90 EUR

Aus dem Französischen von Richard Steurer. Die Wahrheit der Demokratie ist diese: Sie ist im Gegensatz zu dem, was sie für die Alten war, keine politische Form unter anderen. Sie ist gar keine politische Form, oder aber und zumindest ist sie nicht vor allem eine politische Form. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen