Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Johann Valentin Andreae gilt als der bedeutendste württembergische Theologe des 17. Jahrhunderts und Mitbegründer der Rosenkreuzer-Bewegung. Martin Brecht zeichnet in der ersten umfassenden Biografie den komplexen Werdegang des lutherischen Geistlichen nach. Er beleuchtet dessen schriftstellerisches Werk und fragt nach der Entstehung der Rosenkreuzer-Schriften - des größten Rätsels in Andreaes Vita. Sein pastorales Wirken in Calw und Stuttgart nimmt er ebenso in den Blick wie Andreaes Beziehung zu Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel, dessen Geistlicher Rat und Freund er war. Die Biografie würdigt Originalität, Kreativität und geistigen Reichtum dieser bedeutsamen Gestalt und trägt damit zum Verständnis der Geschichte des 17. Jahrhunderts bei.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.12.2009
Rezensent Walter Sparn begrüßt diese Biografie des Kirchenreformer und Schriftsteller Johann Valentin Andreae (1586-1654), die der Kirchenhistoriker Martin Brecht vorgelegt hat. Andreae, für Sparn ein "genialischer Autor", der auch von Herder und Goethe hoch geschätzt wurde, wird in seinem Augen leider viel zu wenig wahrgenommen. Um so erfreuter zeigt er sich über vorliegendes Buch, das hier Abhilfe schaffen kann. Er schätzt die aus allen verfügbaren Quellen gearbeitete Biografie als umfassend und genau. Sie vermittelt für ihn einen ausgezeichneten Überblick über die Entwicklung und Bildung Andreaes und ihren literarischen Niederschlag. In diesem Kontext lobt er die Darstellung von Andreaes Auseinandersetzung mit der theologisch-philosophischen und staatskirchlichen Orthodoxie hervor. Sichtbar wird für Sparn darüber eine überaus "komplexe Persönlichkeit", deren Intentionen quer zum Prozess der "Konfessionalisierung" lagen. Besonders hebt Sparn auch den Essay hervor, den der Germanist Christoph Brecht zu dem Buch beigesteuert hat, der einen Eindruck von der literarischen Komplexität Andreaes gibt.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








